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Chöpfenberg.

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Der Chöpfenberg liegt auf 1’895m, exakt auf dem Grenzverlauf zwischen Glarus und Schwyz. Als ich einmal im Frühjahr 2019 an diesem Gipfel unten vorbei ging, fragte mich ein Ortsansässiger, ob es heute ebenda hinauf ginge. Ich wusste damals nicht, dass es eine Route gibt. „Doch natürlich“, erwiderte der Mann, „Einfach der Normalroute entlang, ist blau-weiss markiert“. So ganz wollte ich ihm nicht glauben, zumindest auf der Karte war nichts eingezeichnet, ich hatte mich aber auch nie darüber informiert. Zuhause, nach kurzen Recherchen, stellte sich heraus, dass der gute Mann wohl wusste, wovon er spricht.

 

Nun bot es sich im Spätherbst 2021 gerade noch an, diesem bescheidenen Mysterium auf den Grund zu gehen. Zwar waren die alpinen Regionen bereits mit einer kleinen Schneeschicht bedeckt, aber als Südhang-Route unter 2’000m Höhe war der Chöpfenberg ein ideales Ziel. Zusammen mit meinem Wanderkameraden Elias Harder begann der Aufstieg ab dem Wägitalersee, über Schwarzenegghöchi und dem Weg entlang nach Dürrenbüchel. Ab da sollte der Pfad über die Maregg und durch eine Schwachstelle in der Kalkwand zum Gipfel führen.

 

Zunächst war keine Wegspur, geschweige denn eine Wegweisung anzutreffen. Also ging es horizontal hinauf über verschneites Steilgras, bis sich etwas ergeben sollte. Und siehe da, tatsächlich kurz bevor sich die Felsen senkrecht hochziehen, gibt sich ein erstes blau-weisses Wegzeichen zu erkennen. Einmal auf der Route, ist der Rest des Weges nicht mehr zu verfehlen. Über Geröll, Gras und Felsen führt der Wanderweg im Bereich T3 – T4 hoch bis zum Zenit.

 

Wir genossen die Aussicht und nutzten die Gelegenheit, um ein paar Bilder einzufangen, bevor es in Abendrotstimmung wieder in Richtung Wägital ging. Ein toller Berg, den ich nächstes Mal bei guten Bedingungen über den Ostgrat erreichen möchte.

Region:

Schwyz, Glarus

Besonderheiten:

Sonnenuntergang, Kantonsgrenze, Schnee, Abendrot

Schwierigkeitsgrad:

T-4

Datum: